Die Suche "website mit ki erstellen" ist das einzige große Thema im Webdesign, das gerade wächst: rund 1.300 Suchen im Monat in Deutschland, vor einem Jahr waren es noch etwa 720, so der Keyword Planner von Google. Die Versprechen der Anbieter sind entsprechend: eine Beschreibung eintippen, fertig ist die Website.

Ich baue Websites mit Next.js und setze KI-Werkzeuge beim Programmieren täglich ein. Ich bin also kein Skeptiker aus Prinzip. Für diesen Artikel habe ich am 07.10.2026 die KI-Funktionen, Preise, Hosting- und Exportbedingungen von fünf Baukästen auf deren eigenen Seiten nachgelesen, je zwei ihrer Vorzeige-Seiten mit Lighthouse gemessen und zwei KI-Programmierwerkzeugen denselben Auftrag gegeben, den ein Handwerksbetrieb schreiben würde. Die Ergebnisse stehen unten, mit Quellen.

Kurz gesagt: KI baut 2026 in Minuten einen Entwurf, der professionell aussieht. Wix, Jimdo, Hostinger, 10Web und Framer erzeugen Seiten, Texte und Bilder aus einer Beschreibung, KI-Programmierwerkzeuge schreiben sogar den Code. Was keine KI liefert, sind Ihre echten Daten: In meinem Test fehlten die Pflichtangaben, ein Werkzeug erfand Adresse, Telefon und "100% Kundenzufriedenheit", und das Kontaktformular schickte nichts ab.

Für eine Visitenkarte oder einen Test reicht ein KI-Baukasten. Sobald die Website Anfragen bringen soll, entscheiden Rechtstexte, Datenschutz, Ladezeit, Inhalte und die Frage, wem der Code gehört. Da hilft KI beim Bauen, ersetzt aber nicht die Prüfung.

Zwei Wege: KI im Baukasten oder KI schreibt den Code

Wer heute "Website mit KI" sagt, meint eines von zwei Dingen. Der erste Weg ist ein Baukasten mit KI-Assistent: Sie beschreiben Ihr Unternehmen, die KI erzeugt Seiten, Texte und Bilder, und das Ergebnis läuft auf den Servern des Anbieters. Der zweite Weg ist ein KI-Programmierwerkzeug wie Codex von OpenAI oder die Antigravity-CLI von Google. Dort entsteht echter Code, der Ihnen gehört und den Sie überall betreiben können, für den Sie aber auch selbst verantwortlich sind. Wer ChatGPT im Chat um eine Website bittet, landet ebenfalls hier: Heraus kommt Code, den Sie selbst prüfen, hochladen und betreiben müssen.

Ein klassischer Baukasten-Vergleich ohne KI-Fokus mit Fünf-Jahres-Rechnung steht im Artikel Website-Baukasten oder eigene Website. Hier geht es um das, was die KI-Funktionen tatsächlich leisten.

Fünf KI-Baukästen im Vergleich

Alle Angaben stammen von den Seiten der Anbieter selbst, Stand 07.10.2026. Preise ändern sich oft und hängen an Laufzeiten, deshalb steht die Bedingung jeweils dabei.

AnbieterWas die KI machtGünstigster Tarif
Wix (Harmony mit Agent Aria)Seiten, Layout, Starttexte und Bilder aus einer Beschreibung, Änderungen per Chat oder Drag and DropLight 16,66 Euro, Core in einer 50-Prozent-Aktion 14,87 Euro im Monat, jeweils Jahreszahlung inkl. MwSt.; Gratis-Tarif mit Wix-Werbung und wixsite.com-Adresse
Jimdo (Website Builder)Struktur, Texte, Bilder und Handlungsaufforderungen per Assistent; Chat-Änderungen nur für Texte und SEO, 25 Nachrichten pro TagStart 12 Euro im Monat bei 12 Monaten, inkl. MwSt.; Gratis-Tarif mit 5 Seiten, Werbung und jimdosite.com-Adresse
Hostinger (KI-Baukasten)Fertige Seite aus einem Prompt bis 700 Zeichen, oder Agenten-Modus, in dem alles per Chat entsteht2,99 Euro im Monat netto nur bei 48 Monaten Vorauszahlung (143,52 Euro), danach 9,99 Euro; kein Gratis-Tarif, 7 Tage Test ohne Veröffentlichung
10WebKomplette mehrseitige WordPress-Seite aus einem Prompt, Bearbeitung im Elementor-Editor und per Chat10 US-Dollar im Monat bei Jahreszahlung, 20 US-Dollar monatlich; kein Gratis-Tarif, eine Woche Test
Framer (Agents)Seiten, Abschnitte, Texte und Bilder per Chat; etwa 300 Credits je LandingpageBasic 10 US-Dollar im Monat bei Jahreszahlung plus Steuer; Gratis-Tarif nur für nicht-kommerzielle Nutzung

Und die Fragen, die nach dem Entwurf kommen: Wer kümmert sich um die Pflichttexte, wo liegen die Daten, und kommen Sie wieder heraus?

AnbieterRechtstexte für DeutschlandHostingExport
Wix (Harmony mit Agent Aria)kostenlose Vorlagen für Impressum und Datenschutz, Cookie-Banner von UsercentricsUSA und Irland, Auftragsverarbeitung mit Standardvertragsklauselnnein, nur die Domain
Jimdo (Website Builder)Rechtstexte-Generator (Trusted Shops) erst ab Grow Legal für 29 Euro, sonst Zusatzkosten; Cookie-Banner automatischAWS in Irland, einzelne Unterauftragnehmer in den USAnein
Hostinger (KI-Baukasten)Vorlagen für Datenschutz und AGB, keine Impressum-Vorlage gefunden; Cookie-Bannereigenes CDN, kein Standort genanntnur im Agenten-Modus als Code, im manuellen Modus nicht
10Webnichts in der Hilfe gefundenGoogle Cloud, Frankfurt wählbar; alles außer dem Hosting in US-RechenzentrenZugriff per SFTP und Datenbank, aber laut 10Web nicht lauffähig außerhalb der eigenen Umgebung
Framer (Agents)keine; Datenschutz liegt laut Framer beim Kunden; Cookie-Banner-KomponenteAWS in den USA, dazu Infrastruktur in Europaveröffentlichte HTML-, CSS- und JS-Dateien, nicht das Projekt

Drei Dinge fallen auf. Erstens: Nur Wix und Jimdo kümmern sich überhaupt um deutsches Recht, und bei Jimdo kostet der Rechtstexte-Generator in kleinen Tarifen extra. Zweitens: Bei Wix und Jimdo gibt es keinen Ausgang, außer die Domain mitzunehmen. Drittens: Die KI ist überall gratis dabei, aber nicht unbegrenzt. Jimdo begrenzt den Chat auf 25 Nachrichten pro Tag, Framer rechnet in Credits ab und schreibt in einem eigenen Beitrag, dass frühe Tester für eine komplette Website bis zu 300 US-Dollar an Tokens verbraucht haben.

Der Selbstversuch: ein Satz, zwei KI-Werkzeuge

Baukästen lassen sich ohne Konto nur bis zur Vorschau testen. Deshalb habe ich den zweiten Weg selbst ausprobiert: Zwei KI-Programmierwerkzeuge bekamen am 07.10.2026 exakt denselben Auftrag, formuliert so, wie ihn ein Inhaber schreiben würde:

"Erstelle mir eine Website für meinen Malerbetrieb in Hamburg-Altona. Wir machen Innenanstrich, Fassaden und Tapezieren. Sie soll modern aussehen und bei Google gefunden werden. Mach einfach alles fertig, als statische HTML-Seite."

Den Malerbetrieb gibt es nicht. Genau das ist der Test: Was macht eine KI, wenn sie keine echten Daten bekommt?

PrüfpunktCodex CLI (OpenAI, Version 0.155.1)Antigravity-CLI (Google, Version 1.3.1)
Dauer11 Minuten2 Minuten 25 Sekunden
ErgebnisStartseite, Impressum, Datenschutz, CSS, Skript, lokales Fotoeine einzelne HTML-Datei
Impressum und Datenschutzals Platzhalter angelegt, ausdrücklich "vor Veröffentlichung vervollständigen"nur Links im Footer, die ins Leere führen
Erfundene Angabenkeine Adresse, kein Telefon, keine Bewertungen; nur ein Platzhalter-NameAdresse "Musterstraße 1", Telefon, E-Mail, "seit vielen Jahren", "100% Kundenzufriedenheit", kostenlose Besichtigung, Leistungen wie Riss-Sanierung
Strukturierte Datenohne Adresse, bewusstUnternehmenseintrag mit der erfundenen Adresse und Koordinaten in der Hamburger Innenstadt statt in Altona
Kontaktformularsendet nichts, sagt das aber auf der Seitesendet nichts und sagt es nicht
Externe DienstekeineTailwind-Skript von einem US-CDN, 127 KB
Lighthouse Mobil (Leistung / Barrierefreiheit / SEO)92 / 93 / 10095 / 90 / 100
BarrierefreiheitsfehlerKontrast, unzulässige ARIA-Angabe, Beschriftung passt nicht zum NamenKontrast, kein main-Bereich

Beide Seiten sahen auf den ersten Blick ordentlich aus. Die von Codex wirkte wie von einer Agentur, mit warmer Farbpalette und eigener Bildsprache. Die der Antigravity-CLI war eine saubere, aber austauschbare Standard-Landingpage mit einem Haus-Symbol, wo ein Foto hingehört.

Der Unterschied im Verhalten ist das eigentliche Ergebnis. Codex hat angekündigt, keine Firmendaten zu erfinden, und Lücken als Lücken markiert. Die Antigravity-CLI hat in zweieinhalb Minuten eine Seite geliefert, die live gehen könnte und dabei Versprechen macht, die der Inhaber nie gegeben hat: kostenlose Besichtigung, Meisterqualität, 100 Prozent Kundenzufriedenheit. Das ist nicht nur peinlich. Wer mit Leistungen und Eigenschaften wirbt, die er nicht hat, bewegt sich im Bereich der Irreführung nach § 5 UWG. Und das Formular, das Anfragen stillschweigend verschluckt, kostet Aufträge, ohne dass es jemand merkt.

Eine Einschränkung gehört dazu: Das sind zwei Durchläufe, keine Statistik. Ein anderer Auftrag oder ein zweiter Versuch kann anders ausgehen. Die Fehlerarten sind aber genau die, die ich auch in Baukasten-Entwürfen erwarte, weil die Ursache dieselbe ist: Die KI kennt Ihr Unternehmen nicht.

Was gut funktioniert

  • Der erste Entwurf. Struktur, Abschnitte und eine stimmige Gestaltung in Minuten. Für eine Idee, die Sie testen wollen, ist das ein echter Gewinn.
  • Technische Grundlagen. Beide Testseiten hatten Seitentitel, Beschreibung, genau eine H1 und eine Sprachangabe. Lighthouse vergab für SEO jeweils 100 Punkte.
  • Leichte Seiten. Die selbst erzeugten Seiten waren klein und schnell, die Ladezeit wurde vor allem vom Foto bestimmt.
  • Formulierungshilfe. Als Rohfassung für Leistungstexte ist KI brauchbar, wenn Sie danach Ihre echten Fakten einsetzen.

Wo es scheitert

Impressum und Datenschutzerklärung

Keine KI kennt Ihre Rechtsform, Ihre Registernummer oder Ihre Umsatzsteuer-ID. Das Impressum nach § 5 DDG muss aber genau diese Angaben enthalten, und die Datenschutzerklärung muss beschreiben, was Ihre Seite tatsächlich verarbeitet. Hostinger bietet keine Impressum-Vorlage, Framer und 10Web gar keine Rechtstexte. Was hineingehört, steht in Impressum und Datenschutzerklärung.

Datenschutz und Hosting

Drei der fünf Anbieter betreiben wesentliche Teile in den USA. Das ist mit Standardvertragsklauseln oder dem Data Privacy Framework zulässig, gehört aber in Ihre Datenschutzerklärung. Konkreter wird es bei dem, was die Seite lädt: Die Vorzeige-Seiten von Hostinger, Framer und eine von 10Web holen Schriften direkt von Google-Servern, und im Selbstversuch lud eine Seite ein Skript von einem US-CDN, dessen Hersteller selbst schreibt, es sei nicht für den Produktivbetrieb gedacht. Warum genau solche Einbindungen seit dem Google-Fonts-Urteil Abmahnungen auslösen, steht in Abmahnung wegen der Website vermeiden.

Ladezeit

Die Vorzeige-Seiten der Anbieter sind nicht automatisch schnell. Ich habe je zwei davon zweimal mit Lighthouse auf Mobil gemessen. Die Leistungswerte lagen zwischen 39 und 93 Punkten, der größte Inhalt erschien nach 1,2 bis 15,2 Sekunden, und die Seiten waren zwischen 384 KB und 5,6 MB schwer. Eine Wix-Vorlage brauchte 314 Anfragen. Die Werte schwanken zwischen zwei Messungen stark, die Spannweite ist trotzdem aussagekräftig: Sie haben auf die Grundlast des Baukastens keinen Einfluss.

Google und Inhalte

Eine 100 bei Lighthouse-SEO heißt nur, dass Titel, Beschreibung und ein paar technische Angaben vorhanden sind. Sie sagt nichts darüber, ob jemand Ihre Seite findet. Was fehlt, sind eigene Inhalte: welche Arbeiten Sie tatsächlich machen, in welchen Stadtteilen, zu welchen Preisen, mit welchen Referenzen. KI-Texte ohne diese Fakten klingen wie die Seiten Ihrer Wettbewerber, weil sie aus denselben Mustern entstehen. Und erfundene Kontaktdaten in den strukturierten Daten widersprechen im schlimmsten Fall Ihrem Google-Unternehmensprofil.

Barrierefreiheit

Beide Testseiten hatten Kontrastfehler, eine zusätzlich falsche ARIA-Angaben. Bei keinem der fünf Anbieter habe ich eine Zusage gefunden, dass die damit gebauten Kundenseiten barrierefrei sind. Jimdo schreibt ausdrücklich, das nicht garantieren zu können. Für Seiten mit Online-Buchung oder Shop kann das nach dem BFSG Pflicht sein, siehe Barrierefreie Website: Pflicht nach dem BFSG.

Lock-in

Bei Wix und Jimdo gibt es keinen Export. Hostinger erlaubt ihn nur im Agenten-Modus und nur in bezahlten Tarifen. 10Web baut auf WordPress, rät aber selbst davon ab, KI-erzeugte Seiten auf anderem Hosting zu betreiben. Framer gibt die veröffentlichten Dateien heraus, aber kein bearbeitbares Projekt. Wer den Anbieter wechseln will, baut in den meisten Fällen neu.

Was eine Website mit KI kostet

WegLaufende KostenWas Sie selbst übernehmen
KI-Baukastenetwa 3 bis 17 Euro im Monat im Einstieg, je nach Laufzeit und Aktion; Rechtstexte teils extraalle Inhalte und Fotos, Rechtstexte, Datenschutz-Prüfung, Pflege
KI-ProgrammierwerkzeugAbo des Werkzeugs plus Hostingalles oben, dazu Formular-Backend, Hosting, Sicherheit und Updates
Entwicklerbei mir ab 1.500 Euro einmalig für den Website-Start, ab 4.500 Euro für eine UnternehmenswebsiteIhre Fakten und Freigaben

Die Monatsbeträge der Baukästen täuschen ein wenig. Bei Hostinger gilt der niedrige Preis nur mit 48 Monaten Vorauszahlung, bei Wix lief am Stichtag eine Rabattaktion. Und der größte Kostenposten bei allen KI-Wegen ist Ihre Zeit: Texte prüfen, Fakten einsetzen, Rechtliches klären. Eine ausführliche Rechnung mit allen Preisstufen steht unter Webdesign Kosten.

Wann sich ein Entwickler lohnt

Ein KI-Baukasten ist eine gute Wahl, wenn Sie eine Idee testen, eine Visitenkarte brauchen oder Ihre Kunden ohnehin über Empfehlung kommen. Ein Entwickler lohnt sich, sobald die Website Anfragen bringen soll: wenn Sie bei Google für Ihre Leistungen in Ihrem Stadtteil gefunden werden wollen, wenn Online-Buchung oder ein Shop dranhängen, wenn Sie Kontrolle über Datenschutz und Ladezeit brauchen oder die Seite nicht an einen Anbieter binden wollen.

So arbeite ich selbst: Ich baue mit Next.js und setze KI beim Programmieren ein, weil sie Routinearbeit schneller macht. Die Fakten kommen von Ihnen, nicht aus einem Sprachmodell, und was die KI schreibt, prüfe ich, bevor es live geht. Sie arbeiten direkt mit mir. Braucht ein Projekt zusätzliche Expertise, etwa bei Design, Text oder Fotografie, hole ich geprüfte Spezialisten dazu. Ansprechpartner und Verantwortlicher für das Ergebnis bleibe ich.

Wenn Sie schon eine KI-Seite haben und wissen wollen, wo sie steht: Der kostenlose Website-Check zeigt in einer Minute die technischen Grundlagen. Wie ein Projekt mit mir abläuft, steht unter Website erstellen lassen.

Häufige Fragen

Kann ich eine Website komplett mit KI erstellen?

Einen ersten Entwurf ja, in Minuten. Wix, Jimdo, Hostinger, 10Web und Framer erzeugen aus einer Beschreibung Seiten, Texte und Bilder. In meinem eigenen Test hat ein KI-Programmierwerkzeug aus einem einzigen Satz eine fertig aussehende Seite gebaut. Live gehen konnte keines der Ergebnisse so: Es fehlten echte Pflichtangaben, ein funktionierendes Kontaktformular oder es waren Kontaktdaten erfunden.

Welcher KI-Website-Baukasten ist der beste?

Das hängt am Ziel. Für Betriebe in Deutschland sind Wix und Jimdo am weitesten, weil beide Hilfe für Impressum und Datenschutzerklärung anbieten und einen Cookie-Banner mitbringen. Jimdo hostet in Irland. Framer liefert die gestalterisch stärksten Seiten, überlässt Datenschutz und Rechtstexte aber vollständig Ihnen. Hostinger ist anfangs am günstigsten, aber nur bei 48 Monaten Vorauszahlung.

Was kostet eine Website mit KI?

Die Einstiegstarife der KI-Baukästen lagen am 07.10.2026 zwischen etwa 3 und 17 Euro im Monat, mit sehr unterschiedlichen Bedingungen: Wix Core 14,87 Euro nur im Aktionspreis bei Jahreszahlung, Jimdo Start 12 Euro bei 12 Monaten, Hostinger 2,99 Euro netto nur bei 48 Monaten Vorauszahlung, danach 9,99 Euro. Dazu kommen Ihre Zeit und gegebenenfalls Rechtstexte. Eine individuell gebaute Website kostet bei mir ab 1.500 Euro.

Ist eine KI-Website DSGVO-konform?

Nicht automatisch. Wix nennt Rechenzentren in den USA und Irland, Framer hostet in den USA, 10Web betreibt alles außer dem Hosting in US-Rechenzentren. Mehrere Demo-Seiten laden Schriften direkt von Google-Servern. Und in meinem Selbstversuch band ein KI-Werkzeug ein Skript von einem US-CDN ein. Ob Ihre Seite konform ist, entscheidet sich an dem, was tatsächlich geladen wird, nicht am Werkzeug.

Rankt eine KI-Website bei Google?

Sie kann. Google bewertet Inhalte nach Qualität, nicht danach, wie sie entstanden sind. Das Problem ist ein anderes: KI erzeugt austauschbare Texte ohne eigene Fakten, und in meinem Test standen erfundene Adresse und Telefonnummer sogar in den strukturierten Daten. Lighthouse gab beiden Testseiten trotzdem 100 Punkte für SEO. Der Wert misst technische Grundlagen, nicht ob Sie gefunden werden.

Kann ich eine KI-Website später zu einem anderen Anbieter umziehen?

Bei Wix und Jimdo nicht, dort lässt sich nur die Domain mitnehmen. Hostinger erlaubt im Agenten-Modus einen Download des Codes, im manuellen Modus nicht. 10Web baut auf WordPress, rät aber selbst davon ab, KI-generierte Seiten woanders zu betreiben. Framer erlaubt den Export der veröffentlichten Dateien, nicht des bearbeitbaren Projekts. Wer selbst Code erzeugen lässt, besitzt ihn vollständig.

Quellen

  1. Wix, KI-Werkzeuge im Harmony-Editor. support.wix.com
  2. Wix, Tarife Deutschland, abgerufen am 07.10.2026. de.wix.com
  3. Wix, kostenlose Website: Gratis-Tarif mit Wix-Werbung und Subdomain. support.wix.com
  4. Wix, Textvorlage für das Impressum. support.wix.com
  5. Wix, Trust Center: Rechenzentren in den USA und Irland. wix.com
  6. Wix, Export oder Einbettung der Website an anderer Stelle nicht möglich. support.wix.com
  7. Jimdo, Preise, abgerufen am 07.10.2026. jimdo.com
  8. Jimdo, Companion: Chat-Änderungen, 25 Nachrichten pro 24 Stunden. help.jimdo-dolphin.com
  9. Jimdo, Rechtstexte-Generator. jimdo.com
  10. Jimdo, Sicherheitsinformationen: Hosting bei AWS in Irland. legal.jimdo.com
  11. Jimdo, Datensicherung: kein Download der Website. help.jimdo-dolphin.com
  12. Jimdo, Erklärung zur Barrierefreiheit: keine Garantie für Kundenseiten. help.jimdo.com
  13. Hostinger, KI-Website-Baukasten: Preise ohne MwSt., Laufzeit, Verlängerungspreis. hostinger.com
  14. Hostinger, kostenloser Test ohne Veröffentlichung. hostinger.com
  15. Hostinger, Rechtsseiten im Baukasten. hostinger.com
  16. Hostinger, Code-Export im Agenten-Modus. hostinger.com
  17. 10Web, KI-Website-Baukasten. 10web.io
  18. 10Web, Preise. 10web.io
  19. 10Web, Sicherheitserklärung: alle Server außer dem Hosting in US-Rechenzentren. 10web.io
  20. 10Web, KI-generierte Seiten auf anderem Hosting. help.10web.io
  21. Framer, KI-Agenten. framer.com
  22. Framer, Preise. framer.com
  23. Framer, Credits je Landingpage. framer.com
  24. Framer, Entwicklungsbericht zu den Agents: bis zu 300 US-Dollar an Tokens für eine komplette Website. framer.com
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  26. Framer, Sicherheit: Hosting bei AWS in den USA. framer.com
  27. Framer, Daten aus Framer übertragen. framer.com
  28. Tailwind CSS, Play CDN: nur für die Entwicklung, nicht für den Produktivbetrieb gedacht. tailwindcss.com
  29. Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG), § 5 Irreführende geschäftliche Handlungen. gesetze-im-internet.de
  30. Google Search Central, Leitfaden zu KI-generierten Inhalten: Bewertet wird die Qualität, nicht die Art der Erstellung. developers.google.com
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