Webdesign für Hotels

Hotel-Websites in Hamburg, auf denen Gäste direkt buchen.

Eine Hotel-Website in Hamburg entscheidet über Ihren Deckungsbeitrag: Jede Buchung über ein Portal kostet Provision, jede Buchung über Ihre eigene Seite einen Bruchteil davon. Der Unterschied entscheidet sich an einer einzigen Stelle, nämlich daran, wie schnell ein Gast von Ihrer Startseite zu einem Preis für sein Datum kommt.

Festpreis ab 2.900 €Buchungsmaschine angebundenGoogle-Buchungslinks
Helles Hotelzimmer mit grossem Fenster, Sesseln und Blick ueber die Stadt

Was kostet eine Hotel-Website in Hamburg?

Eine Hotel-Website kostet bei mir ab 2.900 Euro einseitig und ab 4.500 Euro mehrseitig mit Zimmerseiten, Angeboten und angebundener Buchungsmaske. Portalprovisionen liegen je nach Programm bei etwa 15 bis 25 Prozent, die Kosten einer Direktbuchung meist im einstelligen Prozentbereich. Die Website rechnet sich also über die Zahl der Direktbuchungen, nicht über das Design.

Es gibt einen Fehler, den ich bei Hotels immer wieder sehe und der mich jedes Mal fasziniert: Auf der eigenen Startseite ist der auffälligste Knopf der zum Buchungsportal. Er ist größer, bunter und leichter zu finden als die eigene Buchungsmaske. Das Hotel bewirbt also mit eigenem Geld den Kanal, der ihm zweistellige Prozente abzieht. Am Empfang würde niemand einen Zettel aushängen mit der Bitte, doch bitte über einen Vermittler zu buchen.

Variante zwei: Die eigene Buchungsmaske existiert, sieht aber aus wie aus einem anderen Jahrzehnt, öffnet sich in einem neuen Fenster und verlangt zuerst eine Anmeldung. Der Gast bricht ab, geht zurück zum Portal, bucht dort, und in der Auswertung steht dann, dass Direktbuchungen bei diesem Haus einfach nicht funktionieren.

Meine Reihenfolge bei Hotel-Projekten ist deshalb immer gleich: erst der Weg zum Preis, dann die Bilder, dann alles andere. Ein Gast, der in zwei Klicks einen Preis für sein Wochenende sieht, ist bereits ein halber Direktbucher.

Wie buchen Gäste in Deutschland tatsächlich?

Gast sitzt am Schreibtisch eines Hotelzimmers am Laptop und bucht online

Der Direktkanal ist der größte Buchungsweg und trotzdem oft der am schlechtesten ausgestattete.

Die europäische Vertriebsstudie von HOTREC (Erhebungsjahr 2023) zeigt für Deutschland ein Bild, das viele Hoteliers unterschätzen: 58,2 Prozent der Übernachtungen kommen über direkte Kanäle, davon 22,7 Prozent per E-Mail, 19,3 Prozent über die eigene Website samt Buchungsmaschine, 13,8 Prozent per Telefon und 2,4 Prozent als Laufkundschaft. Auf Portale entfallen 31,2 Prozent. Innerhalb des Portalsegments dominiert eine Firmengruppe: Booking Holdings kommt in Deutschland auf rund 72 Prozent.

Zwei Schlüsse daraus. Erstens: Der Direktkanal ist kein Nischenthema, er ist der größte Kanal, wird aber oft am schlechtesten ausgestattet. Zweitens: Wer nur auf Booking optimiert, optimiert für einen Anbieter mit sehr großer Verhandlungsmacht. Ein zweites Bein tut nicht weh.

58,2%der Übernachtungen in Deutschland kommen über direkte Kanäle (HOTREC 2024, Daten 2023)
19,3%davon über die eigene Hotel-Website mit Buchungsmaschine (HOTREC 2024)
57,6%durchschnittliche Bettenauslastung in Hamburg im April 2026 (Statistikamt Nord)
Langes Hotelzimmer mit Fensterfront, Bett und warmem Abendlicht
Gleicher Gast, gleiches Zimmer, unterschiedlicher Deckungsbeitrag.

Direktbuchung und Portal im Vergleich

KriteriumBuchung über PortalBuchung über Ihre Website
Vertriebskostenetwa 15 bis 25 Prozent Provision, je nach Programm und SichtbarkeitspaketBuchungsmaschine, Zahlungsdienstleister und Marketing, meist einstellig
Gästedateneingeschränkt, Kommunikation läuft über die Plattformvollständig bei Ihnen, Grundlage für Wiederkehr und Newsletter
PreisgestaltungRahmen der Plattform, Rabattprogramme wirken auf Ihre Margefrei, inklusive Direktbucher-Vorteilen und exklusiven Paketen
Zusatzverkäufekaum steuerbarFrühstück, Spätanreise, Parkplatz, Spa, direkt in der Strecke
Sichtbarkeithoch, aber gemieteteigene Suchsichtbarkeit plus kostenlose Google-Buchungslinks

Portale abschaffen ist selten das Ziel. Sie sind Schaufenster und bringen Gäste, die Sie sonst nie erreichen. Das Ziel ist, dass ein Gast, der Ihr Haus schon kennt und den Namen googelt, nicht wieder im Portal landet. Diese Buchung sollte Ihnen gehören.

Was muss eine Hotel-Website leisten?

Preis in zwei Klicks

Datumsauswahl direkt oben auf der Startseite, Übergabe an die Buchungsmaschine ohne Design-Bruch und ohne Pflichtanmeldung. Jeder Zwischenschritt kostet Buchungen.

Direktbucher-Vorteil sichtbar

Ein klar benannter Vorteil, der nur hier gilt: Frühstück inklusive, späterer Check-out, flexible Storno, Getränk bei Anreise. Rechtlich zulässig und wirksamer als ein Prozentzeichen.

Zimmerseiten mit echten Bildern

Pro Kategorie eine Seite mit Größe, Bett, Ausblick, Ausstattung und Bildern, die dem Zimmer entsprechen. Enttäuschte Erwartungen erzeugen die Bewertungen, die später Buchungen kosten.

Tagungen und Gruppen

Eigene Seiten für Veranstaltungsräume, Bestuhlung, Technik und Verpflegung, dazu ein Anfrageformular mit den Feldern, die Ihr Verkauf wirklich braucht. Diese Anfragen haben den höchsten Wert.

Anbindung Ihrer Systeme

Buchungsmaschine, Channel Manager und Zahlungsanbieter werden eingebunden, statt parallel gepflegt. Preise und Verfügbarkeiten kommen aus einer Quelle.

Kostenlose Google-Buchungslinks

Wenn Ihr System angebunden ist, erscheint Ihr Direktpreis im Hotelmodul der Google-Suche und in Maps. Klicks darauf sind gebührenfrei. Wir prüfen die Voraussetzungen gemeinsam mit Ihrem Anbieter.

Mehrsprachigkeit

Hamburg ist Städtereise- und Messeziel. Eine saubere englische Fassung ist Pflicht, weitere Sprachen je nach Gästestruktur. Wie das technisch aussieht, zeigt dieses dreisprachige Projekt.

Tempo unter Last

Bildlastige Hotelseiten sind die üblichen Verdächtigen bei schlechten Ladezeiten. Moderne Formate, echte Größenanpassung und wenig Skript-Ballast, damit die Seite auch im Hotel-WLAN steht. Hintergrund im Artikel zur Ladezeit.

Preise

Hotel-Website individuell

ab 2.900 €

Eine Seite mit allem, was zur Buchung nötig ist. Für kleine Häuser, Pensionen und Apartmenthäuser.

  • Individuelles Design mit Ihren Fotos
  • Datumsauswahl und Übergabe an die Buchungsmaschine
  • Zimmerübersicht mit Preisen
  • Anfahrt, Kontakt, Klick-zum-Anruf
  • Lokale SEO-Grundlage
  • PageSpeed 90 bis 100

Verwandte Projekte

Wie läuft ein Hotel-Website-Projekt ab?

1
Kanalanalyse, kostenlos

Wir schauen auf Ihre aktuelle Verteilung zwischen Portal und Direktbuchung, auf Provisionshöhe und auf den Weg zum Preis auf Ihrer Seite.

2
Buchungsstrecke planen

Welche Buchungsmaschine, welcher Direktbucher-Vorteil, welche Pakete. Erst danach reden wir über Design, weil das Design dieser Strecke folgt.

3
Bauen und anbinden

Umsetzung, Anbindung von Buchungsmaschine und Tracking, Abstimmung mit Ihrem Systemanbieter zu den Google-Buchungslinks.

4
Messen und nachschärfen

Nach vier Wochen sehen wir, wo Gäste in der Strecke abbrechen, und beheben genau diese Stellen. Ohne Messung ist alles Geschmackssache.

Quellen

  1. HOTREC, European Hotel Distribution Study 2024 (Erhebungsjahr 2023), Kurzfassung Deutschland und Europa: Direktvertrieb 58,2 Prozent, eigene Website 19,3 Prozent, OTA 31,2 Prozent, Booking Holdings rund 72 Prozent Anteil im OTA-Segment. hotellerie.de (PDF)
  2. Statistikamt Nord, Tourismus in Hamburg: 427 geöffnete Beherbergungsstätten mit 83.679 Schlafgelegenheiten, Auslastung 57,6 Prozent, durchschnittliche Aufenthaltsdauer 2,1 Tage (April 2026). statistik-nord.de
  3. Europäische Kommission, Digital Markets Act, benannte Gatekeeper (Booking Holdings seit 13. Mai 2024), Artikel 5 Absatz 3 zum Verbot von Beschränkungen eigener Vertriebswege. ec.europa.eu
  4. Google Hotel Center Hilfe, kostenlose Buchungslinks: keine Kosten für Klicks, Voraussetzungen und Ranking-Signale. support.google.com
  5. Hotelverband Deutschland (IHA), Positionen und Leitfäden zum Hotelvertrieb. hotellerie.de
  6. Rechtsprechung zu Bestpreisklauseln: BGH, Beschluss vom 18. Mai 2021, KVR 54/20; EuGH, Urteil vom 19. September 2024, C-264/23.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Hotel-Websites

Eine individuell gestaltete Hotel-Website beginnt bei 2.900 Euro, mehrseitig mit Zimmerseiten, Angebotspaketen, Tagungsbereich und angebundener Buchungsmaske ab 4.500 Euro. Die Anbindung Ihrer Buchungsmaschine ist im Projekt enthalten, die Lizenzkosten der Buchungsmaschine selbst zahlen Sie direkt an den Anbieter, meist 50 bis 250 Euro im Monat.

Ja. Bestpreisklauseln sind in Deutschland kartellrechtlich untersagt, der Bundesgerichtshof hat das am 18. Mai 2021 letztinstanzlich für enge Bestpreisklauseln entschieden (KVR 54/20), der Europäische Gerichtshof hat am 19. September 2024 in der Sache C-264/23 nachgezogen. Zusätzlich verbietet Artikel 5 Absatz 3 des Digital Markets Act benannten Gatekeepern, Hotels bei eigenen Vertriebswegen zu beschränken. Booking Holdings ist seit dem 13. Mai 2024 als Gatekeeper benannt.

Portalprovisionen liegen je nach Programm bei etwa 15 bis 25 Prozent des Buchungswerts. Die Kosten einer Direktbuchung setzen sich aus Buchungsmaschine, Zahlungsdienstleister und Marketing zusammen und liegen typischerweise im einstelligen Prozentbereich. Bei einem Zimmerpreis von 140 Euro sind das grob 20 bis 30 Euro Unterschied pro Nacht. Ab welcher Zahl von Direktbuchungen sich eine neue Website rechnet, kann man also ausrechnen, und das machen wir im Erstgespräch.

Ja, sofern Ihre Buchungsmaschine an Google angebunden ist. Google zeigt seit 2021 kostenlose Buchungslinks im Hotelmodul der Suche und in Maps an, für Klicks darauf entstehen keine Kosten. Voraussetzung sind aktuelle Preise und Verfügbarkeiten aus Ihrem System und eine Landingpage, die direkt zum gewählten Zimmer führt. Die Einrichtung läuft in der Regel über Ihren Systemanbieter, ich stimme das mit ab.

Die Buchungsmaschine verwaltet Verfügbarkeit und Zahlung, die Website entscheidet, ob jemand überhaupt bis zur Maschine kommt. In der Praxis scheitern Direktbuchungen an Kleinigkeiten: Preis erst nach drei Klicks sichtbar, Buchungsmaske in einem fremden Design, auf dem Handy nicht bedienbar. Genau diese Übergabe baue ich sauber.

Ja. Die Logik ist dieselbe wie im Hotel, nur mit anderen Regeln: Mindestaufenthalt, Endreinigung, Kurtaxe und Schlüsselübergabe müssen sofort verständlich sein. Bei Ferienwohnungen ist der Provisionsanteil der Plattformen häufig noch höher, der Effekt einer eigenen Buchungsstrecke also größer.

Bereit?

Bereit für den nächsten Schritt?

Nennen Sie mir Ihre Provisionsquote und Ihre Zimmerzahl. Dann rechnen wir gemeinsam aus, wie viele Direktbuchungen pro Monat nötig sind, damit sich eine neue Website bezahlt.