Webdesign für Gastronomie

Restaurant-Websites in Hamburg, die Tische füllen statt Preise zu verstecken.

Eine Restaurant-Website in Hamburg hat etwa zwanzig Sekunden. So lange braucht ein Gast, der um 18:40 Uhr in der Schanze steht, Hunger hat und ein Handy in der Hand hält. In diesen zwanzig Sekunden muss Ihre Seite drei Dinge zeigen: was es gibt, was es kostet, ob noch ein Tisch frei ist. Alles andere ist Dekoration.

Festpreis ab 1.500 €Reservierung ohne ProvisionMobil zuerst gebaut
Gäste sitzen an einem Tisch in einem warm beleuchteten Restaurant und essen zu Abend

Was kostet eine Restaurant-Website in Hamburg?

Der Einstieg kostet ab 1.500 Euro (eine Seite, bewährtes Layout, Speisekarte und Reservierungsweg, fertig in zwei bis fünf Arbeitstagen). Eine individuell gestaltete Restaurant-Website beginnt bei 2.900 Euro, mehrseitig mit Events und Catering bei 4.500 Euro. Laufende Kosten für Hosting und Domain liegen bei etwa 15 Euro im Monat.

Die häufigste Speisekarte im Hamburger Gastro-Web ist ein PDF. Vier Megabyte, im Querformat gescannt, entstanden 2021 in einem Textprogramm. Auf dem Handy lädt es so lange, dass der Gast in der Zwischenzeit zum Laden nebenan weiterläuft. Und wenn es geladen ist, muss er zoomen, schieben, drehen und dann feststellen, dass die Preise von vor zwei Preisrunden stammen. Kein Design-Problem, ein Umsatzproblem.

Der zweite Klassiker steht bei Google: Öffnungszeiten von vor der Sommerpause, Ruhetag falsch, und die Karte zeigt den Hintereingang. Beides lässt sich in einer Stunde reparieren und ist trotzdem in gefühlt jedem zweiten Betrieb offen. Deshalb ist der erste Schritt bei Gastro-Projekten fast nie die neue Website, sondern der Blick auf das Google-Unternehmensprofil.

Danach gilt eine einfache Regel: Die Speisekarte ist die Startseite. Nicht ein Video von der Küche, nicht das Willkommenswort des Inhabers, sondern das, wofür Leute wirklich kommen.

Wie wählen Gäste heute ein Restaurant aus?

Zwei Gäste sitzen in einer Restaurantnische und sehen sich die Speisekarte an

53 Prozent der Gäste sehen sich die Speisekarte online an, bevor sie sich für ein Lokal entscheiden.

Bitkom hat 2024 rund 1.000 Personen ab 16 Jahren dazu befragt. Das Ergebnis ist eindeutig: 69 Prozent erwarten, dass ein Betrieb eine Website mit Fotos von Speisen und Räumen hat. 53 Prozent sehen sich vorab die Speisekarte online an, bei den 16- bis 29-Jährigen sind es 65 Prozent. Für 30 Prozent sind Online-Bewertungen das wichtigste Kriterium bei der Wahl eines neuen Lokals, und 39 Prozent schreiben nach dem Besuch selbst eine.

Dazu kommt der wirtschaftliche Druck. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lag der Umsatz im Gastgewerbe 2025 preisbereinigt 2,1 Prozent unter dem Vorjahr. In einem Markt mit dünnen Margen ist jede provisionsfreie Reservierung und jede Abholbestellung ohne Plattformgebühr direkt Ergebnis. Genau da verdient eine eigene Website ihr Geld.

69%der Gäste erwarten eine eigene Website mit Fotos (Bitkom 2024)
53%prüfen vorab die Speisekarte online, bei 16 bis 29 Jahren 65 Prozent (Bitkom 2024)
5.400+Gastronomieunternehmen in Hamburg (DEHOGA Hamburg)
Gäste an einem Holztisch an der Bar eines Restaurants am Abend, vor ihnen Getränke und Essen
Karte, Speisekarte, Tisch: Der Weg vom Suchergebnis zum belegten Platz ist kurz und bricht an jeder Hürde ab.

Was gehört auf eine Gastronomie-Website?

Speisekarte als echte Seite

Kein PDF, sondern Text, den Google lesen und ein Handy sofort anzeigen kann. Mit Preisen, Allergenkennzeichnung und einem Pflegebereich, in dem Sie das Tagesgericht in zwei Minuten ändern.

Reservierung in einem Schritt

Große Schaltfläche, wenige Felder, Bestätigung per Mail. Auf dem Handy zusätzlich die Telefonnummer als Klick-Link, weil ein Teil der Gäste immer anrufen wird.

Öffnungszeiten an einer Stelle

Zeiten, Ruhetage und Feiertage werden einmal gepflegt und erscheinen auf der Website und im Google-Profil. Kein Widerspruch zwischen zwei Quellen, den am Ende der Gast bemerkt.

Fotos, die das Essen zeigen

Echte Bilder Ihrer Gerichte und Räume statt Stockfotos aus einer anderen Küche. Komprimiert und in modernen Formaten, damit die Seite trotz Bildern in unter einer Sekunde steht.

Pflichtangaben ohne Abmahnrisiko

Endpreise inklusive Umsatzsteuer nach Preisangabenverordnung, Allergene nach EU-Verordnung 1169/2011, Impressum nach § 5 DDG. Unspektakulär, aber teuer, wenn es fehlt.

Events, Catering, Gutscheine

Eigene Seiten für Weihnachtsfeiern, Firmenessen und Gutscheine. Das sind die Anfragen mit dem höchsten Wert pro Gast, und sie kommen fast immer über die Suche.

Google-Profil und Bewertungen

Kategorien, Fotos, Speisekarten-Link, Antworten auf Bewertungen. Der größte Hebel im Umkreis von zwei Kilometern, Schritt für Schritt erklärt im Leitfaden zum Google-Unternehmensprofil.

Mehrsprachigkeit, wenn es passt

In der Hamburger Innenstadt und an der Reeperbahn ist eine englische Fassung der Karte oft die günstigste Umsatzsteigerung. Wie mehrsprachig sauber geht, zeigt der Fall Solovei Beauty.

Pflichtangaben-Kurzcheck

ThemaWas giltRechtsgrundlage
Allergene und ZusatzstoffeDie 14 Hauptallergene müssen erkennbar sein, üblich sind Fußnoten oder eine Legende zur KarteEU-Verordnung 1169/2011 (LMIV), § 4 LMIDV
PreiseEndpreise inklusive Umsatzsteuer und Bedienungsgeld, keine Nettopreise gegenüber Gästen§ 13 Preisangabenverordnung
ImpressumFirma, Rechtsform, Anschrift, Telefon, E-Mail, Register und Umsatzsteuer-Identifikationsnummer§ 5 Digitale-Dienste-Gesetz
ReservierungsdatenDatenschutzhinweis am Formular, Speicherdauer geklärt, keine unnötigen PflichtfelderDSGVO, Art. 13

Ich bin kein Anwalt, und dieser Kurzcheck ist keine Rechtsberatung. Er ist die Liste, die ich vor jedem Gastro-Launch durchgehe, damit die üblichen Abmahnthemen keine Rolle spielen.

Preise

Website-Start

ab 1.500 €

Eine Seite, bewährtes Layout, in zwei bis fünf Arbeitstagen online. Texte und Fotos kommen von Ihnen.

  • Speisekarte als pflegbare Seite
  • Öffnungszeiten und Anfahrt
  • Reservierung per Formular und Telefon
  • Google-Maps-Einbindung
  • Impressum und Datenschutz vorbereitet
  • PageSpeed-optimiert

Referenzen aus Hamburg

Wie läuft ein Gastro-Website-Projekt ab?

1
Kurzcheck, kostenlos

Ich sehe mir Google-Profil, aktuelle Seite und Reservierungsweg an und sage Ihnen, was der schnellste Hebel ist. Manchmal ist das nicht die Website.

2
Inhalte sammeln

Karte, Preise, Allergene, Fotos, Zeiten. Sie schicken, was da ist, ich sage, was fehlt, und organisiere bei Bedarf einen Fotografen.

3
Bauen und testen

Aufbau, Reservierungsweg und Ladezeit werden am Handy getestet, nicht am 27-Zoll-Monitor. Der Test entscheidet, wie groß die Reservierungsschaltfläche wird.

4
Launch und Profilpflege

Live-Gang, Google-Profil aktualisieren, Bewertungsantworten einrichten. Sie bekommen eine Einweisung, mit der Ihr Team die Karte selbst pflegt.

Quellen

  1. Bitkom e. V. (27. Juni 2024), Restaurants und Cafés: 69 Prozent erwarten eine Website mit Fotos, 53 Prozent prüfen die Speisekarte online (16 bis 29 Jahre: 65 Prozent), 30 Prozent nennen Bewertungen als wichtigstes Kriterium, 39 Prozent schreiben selbst Bewertungen. Befragung von 1.005 Personen ab 16 Jahren. bitkom.org
  2. Statistisches Bundesamt (Februar 2026), Gastgewerbeumsatz 2025 real 2,1 Prozent niedriger als im Vorjahr. destatis.de
  3. DEHOGA Hamburg, Zahlen, Daten, Fakten zur Hamburger Gastronomie und Hotellerie. dehoga-hamburg.de
  4. Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Allergenkennzeichnung nach EU-Verordnung 1169/2011. bmel.de
  5. § 13 Preisangabenverordnung, Gaststätten und ähnliche Betriebe. gesetze-im-internet.de
  6. § 5 Digitale-Dienste-Gesetz, allgemeine Informationspflichten. gesetze-im-internet.de

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Restaurant-Websites

Der Einstieg ist die Website-Start ab 1.500 Euro: eine Seite mit Speisekarte, Öffnungszeiten, Karte und Reservierungsweg, fertig in zwei bis fünf Arbeitstagen, Texte und Fotos kommen von Ihnen. Eine individuell gestaltete Restaurant-Website mit eigener Bildsprache beginnt bei 2.900 Euro, mehrseitig mit Eventbereich und Catering ab 4.500 Euro.

Google und Instagram bringen Aufmerksamkeit, aber Sie besitzen sie nicht. Ein gesperrtes Konto, ein geänderter Algorithmus oder ein Profil ohne Speisekarte kostet direkt Gäste. Laut Bitkom (2024) erwarten 69 Prozent der Gäste in Deutschland, dass ein Restaurant eine eigene Website mit Fotos hat, und 53 Prozent schauen vor dem Besuch online die Speisekarte an. Die Website ist die Version, die Ihnen gehört.

Wenn Sie auf der Website konkrete Speisen mit Preisen zeigen, gehören die Angaben zu den 14 Hauptallergenen nach der EU-Lebensmittelinformationsverordnung dazu, üblicherweise als Fußnoten oder Legende. Ich baue die Speisekarte so, dass Sie Allergene und Zusatzstoffe pro Gericht pflegen können, ohne für jede Änderung ein neues PDF zu erzeugen.

Das hängt vom Volumen ab. Für kleine Betriebe reicht oft ein Formular plus Telefon, das kostet keine Provision. Ab etwa 20 Reservierungen am Tag lohnt ein System wie OpenTable, quandoo, resmio oder Formitable, das Tischbelegung und Absagen verwaltet. Ich binde ein, was Sie schon nutzen, und mache den Reservierungsweg auf dem Handy zur größten Schaltfläche der Seite.

Ja. Abholbestellungen über ein eigenes Formular oder einen einfachen Shop sind provisionsfrei und lohnen sich schnell, wenn Sie sonst 25 bis 30 Prozent an Lieferplattformen zahlen. Für echten Lieferbetrieb mit Fahrern sprechen wir über die Prozesse dahinter, nicht nur über die Website.

Die Website-Start ist in zwei bis fünf Arbeitstagen live, wenn Speisekarte und Fotos vorliegen. Eine individuell gestaltete Seite dauert zwei bis vier Wochen. Erfahrungsgemäß ist der Engpass nicht die Technik, sondern brauchbare Fotos. Wenn nötig, hole ich einen Fotografen dazu.

Bereit?

Bereit für den nächsten Schritt?

Schicken Sie mir den Link zu Ihrer Seite und Ihrem Google-Profil. Ich sage Ihnen kostenlos, wo Reservierungen verloren gehen und was sich in einer Stunde reparieren lässt.